Kein Plan,

wenig Zeit,

aber große

Reiselust.

Dies ist die Geschichte einer Reise,
die ein kurzer, aber schöner
Roadtrip nach Zadar wurde.

Keep it simple

Ein paar Sachen packen, rein ins Auto und ab nach Kroatien: Unser Plan für diese Reise war nicht sonderlich umfangreich, wir hatten lediglich den Nationalpark Plitvicer Seen an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina und Zadar, die schöne Stadt an der Adria auf unserer Wunschliste.

Der Süden ist uns im Sommer zu heiß

Der Süden Europas ist uns im Sommer zu heiß, daher kommen zum Reisen in die entsprechenden Länder alle Jahreszeiten in Frage, nur eben der Sommer nicht. Der Februar bot sich für uns diesmal an, um unserer Reiselust zu frönen.

Kroatien ist vielfältiger als gedacht

Kroatien hatte uns auf unserer Tour im Herbst 2021 mit einer vielfältigen Landschaft überrascht, die sowohl karg, als auch grün bewachsen sein kann. Kroatien hat sechs größere Nationalparks zu bieten, einer davon heißt Plitvicer Seen an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, den wir gern live erleben wollten.

PLITVICER SEEN

Galerie zum Blättern bitte anklicken.

Schlucht mit Seen und Wasserfällen

Die Seen liegen in einer atemberaubenden Schlucht, in die das Wasser der Bergflüsse bis zu 650 Meter in die Tiefe fällt. Die Schlucht und die umliegenden Berge waren der Drehort der Winnetou-Filme mit Pere Brice, auf die dort vielfach hingewiesen wird.

Hilfsbereite Mitarbeiter

Der Nationalpark ist nicht nur sehr gut organisiert, sondern wird auch von freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitenden betrieben. Am Eingang des Parks wurden wir persönlich über die möglichen Wanderungen informiert, die im Winter jedoch nur eingeschränkt möglich sind. Wir brachten es dennoch auf fast elf Wanderkilometer, die mir, in Anbetracht meiner schweren Fotoausrüstung, reichen sollten.

Holzstege führen über das Wasser

Die Wege sind zum großen Teil auf Holzstegen angelegt, die direkt über das pulsierende Wasser führen. Als wir früh am Morgen den Weg beschritten, waren die Bohlen der Stege sogar noch mit dem Schnee bedeckt, der in der Nacht zuvor in den Bergen gefallen war. Dabei sank die Temperatur von tagsüber dreizehn Grad Celsius, auf etwa null Grad Celsius in der Nacht, entsprechend rutschig gestaltete sich das Laufen über die Stege.

Tolle Ferienanlage in unmittelbarer Nähe

Wir hatten eine Ferienanlage in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark gefunden, die aus regional typischen Holzhäusern besteht, die wiederum in mehrere Zimmereinheiten aufgeteilt sind.

Die Zimmer haben gehobenen Hotelstandard und sind sogar mit einer kleinen Küche, bestehend aus Herd, Kühlschrank und Mikrowelle, ausgestattet. Sehr empfehlenswert und nicht einmal teuer.

 

Tipp: Kurz vor dem Nationalpark ist ein Campingplatz gelegen, der auch im Winter geöffnet hat.

Wildes Kroatien

Auch Bären und Wölfe sollen in der dünn besiedelten Region nennenswert verbreitet sein, doch Wölfe sind leider zu scheu um “mal eben” gesichtet zu werden und Bären schlafen im Winter nun mal. Vielleicht ein anderes mal.

WEGBILDER
VON DEN PLITVICER SEEN
BIS ZUR ADRIA

Galerie zum Blättern bitte anklicken.

Auf zur Adria

Weil auf dieser Tour auch der Weg das Ziel sein sollte, entschieden wir uns, für die Weiterfahrt nach Zadar, die Landstraße über die Berge zu wählen. Diese führte uns über Gospic in den Bergen, nach Karlobag an der Adria. Die Fahrt bescherte uns herrliche Ausblicke ins kroatische Hinterland, das uns ein anderes Bild von Kroatien vermittelte, als wir es bis dahin kannten. Den Pass nach Karlobag kannten wir bereits aus unserer Herbsttour mit dem Wohnmobil, doch der Blick von oben auf die Insel Pag, ist auch ein zweites Mal beeindruckend.

HALBINSEL PAG

Galerie zum Blättern bitte anklicken.

Pag

Von Karlobag aus fuhren wir die Küstenstraße zunächst in Richtung Norden, denn auf der Karte hatten wir eine Fährverbindung von Gredina zur Halbinsel Pag ausgemacht, welche wir bei dieser Gelegenheit auch besichtigen wollten. Bei angenehmen sechzehn Grad Celsius erreichten wir die Insel Pag bei herrlichen Sonnenschein.
Auf Pag erwartete uns eine ausgeprägte Karstlandschaft, die durch große Dürre hervorgerufen wird. Während der Fahrt über die Insel Pag konnten wir am Horizont noch viele weitere Inseln entdecken, deren Namen uns jedoch nicht geläufig waren.

ZADAR

Zadar, die wunderschöne Stadt
an der Adria.

Zadar kannten wir ebenfalls von unserer Tour im Herbst mit dem Wohnmobil, doch diese schöne Stadt ist es wert, auch mehrmals besucht zu werden. Auch dort hatten wir das Glück, zu einem äußerst attraktiven Preis in einem ganz ausgezeichneten Hotel,  übernachten zu können. Zudem liegt das Hotel direkt im Altstadtzentrum und in unmittelbarer Nähe der Meeresorgel, die eines der Wahrzeichen Zadars ist. Diese Nähe nutzten wir zu einem ausgiebigen Bummel durch die Stadt und entlang der wunderschönen Hafenpromenade. Und ich muss gestehen: Der Blick auf die Adria im Sonnenuntergang hat immer wieder den Charme des Besonderen.

Doviđenja Hrvatska! (Auf Wiedersehen Kroatien!)

Es sollte auf diesem Trip unser letzter Abend in Kroatien gewesen sein, denn am nächsten Morgen hieß es für uns unerwartet Abschied nehmen und den Weg nach Hause anzutreten. Den Weg von fast 1500 Kilometern teilten wir uns mit einer weiteren Übernachtung in Bayern in zwei Etappen auf, denn schließlich wollten wir trotz der Kürze dieses Trips, ein vernünftig sein ;-)

BILDERGALERIE ZADAR

Galerie zum Blättern bitte anklicken.

Kroatien im Februar?

Kroatien bietet sich im Februar nicht für einen Badeurlaub an, doch um das Land zu bereisen, empfanden wir die Zeit des Jahresanfangs als optimal. Das Land ist zu dieser Zeit herrlich entspannt, in den Hotels und an den Sehenswürdigkeiten trafen wir fast ausschließlich auf Einheimische. Die Preise für die Hotels waren deutlich moderater als in der Hauptsaison, aber der Service war dennoch vorbildlich. Wer Kroatien “pur” kennenlernen möchte, ist zu dieser Jahreszeit goldrichtig in diesem Land.