Zu Besuch in der Stadt Zadar und ein Stück entlang der Küste Dalmatiens mit dem Wohnmobil im Herst 2021.

Von Ptuj nach Zadar

Unser Abstecher nach Zadar starteten wir von Ptuj aus, ein Ritt von etwa 350 Kilometern. Die Fahrt über die Autobahn war entspannt und landschaftlich zum größten Teil wunderschön.

Das Landesinnere ist von großer Weite und sehr grün, so hatte ich Kroatien nicht in Erinnerung, denn die Küste Kroatiens ist eher von einer Karstlandschaft mit geringer Vegetation geprägt.

 

Die Küste Dalmatiens

Auf unseren Rückweg von Zadar nach Slowenien fuhren wir etwa 70 Kilometer diese Küste entlang, dessen Straße aus unzähligen Kurven und Kehren besteht. Im Küstenort Karlobag bogen wir auf die Straße 25 Richtung Gospic ab, um dort wieder auf die Autobahn zu gelangen. Das Teilstück zwischen Karlobag und Gospic ist nicht nur wunderschön, sondern auch spektakulär. Denn ab Karlobag führt der Weg stetig in die Höhe und diese bietet schließlich eine herrliche Aussicht auf die Insel Pag. Leider hatten wir keine Zeit für die in der Nähe liegenden Nationalparks, denn diese sind bestimmt sehenswert. Schade.

Zadar

Die lebhafte Stadt an der Adria erreichten wir über die hochgelegene Autobahn, welche vom grünen Landesinneren über einen Bergkamm zur Karstlandschaft der kroatischen Küste führt.
Die Aussicht während der Anfahrt aus der Höhe der Berge ist großartig und vergleichbar mit dem Landeanflug in einem Flugzeug.

Das touristische Treiben findet in Zadar vornehmlich auf der vorgelagerten Halbinsel der Altstadt statt, welche uns mit zahlreichen historischen Gebäuden, Gassen und einer schönen Strandpromenade zu gefallen wußte. Den Sonnenuntergang genossen wir schließlich an dem angesagtesten Hotspot der Stadt schlechthin: der “Meeresorgel”. Deren Klänge werden von den Wellen der Adria erzeugt und geben der Szenerie eine angenehme Atmosphäre. Doch auch abseits der historischen Gemäuer ist Zadar eine sehenswertes Stadt mit Stränden, Yachthäfen und netten Cafés.

Der Abstecher nach Kroatien hat uns sehr gut gefallen, denn im Herbst sind die Temperaturen deutlich angenehmer als im Sommer. Überrascht hat uns die grüne und weite Landschaft des Landesinneren, die, nicht zuletzt, in uns die Lust auf ein Wiederkommen auslöste.